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Interview mit Jeff Quaile – dem Erfinder des Shocknifes:

Echte Messer sind “still”, das Shocknife hingegen schlägt funken und gibt durch die elektrischen Entladungen Geräusche von sich. Kann es auch ohne Geräusche angewendet werden?

Ja, es kann ohne Geräusche und Funken angewendet werden. Der Einschaltknopf am Messer kontrolliert, wann das Shocknife Geräusche und Funken von sich gibt.
Startet der Angreifer mit dem Shocknife einen „stillen“ Angriff, wird das Shocknife einfach nicht eingeschaltet. Wird der Trainingsteilnehmer mit dem Shocknife berührt, wird es nur beim Kontakt aktiviert.
Da die Elektrizität in diesem Fall in den Trainingsteilnehmer fließt, entstehen keine Funken.

 

Häufige Fragen

 

Ein echtes Messer würde mehrere Lagen Kleidung nicht durchdringen. Würde der Funken nicht durch mehr Lagen Kleidung wirken als ein echtes Messer?

Nein. Das Shocknife wurde genau so konstruiert, dass es sich in der Wirkung verhält wie ein echtes Messer. Dies bedeutet, dass es normale Kleidung, Uniformen und normale Sommerkleidung spielend durchdringt. Dicke Winterkleidung oder Kevlar-Westen werden nicht durchdrungen.

 

Häufige Fragen

 

Heisst das, dass jetzt keine anderen Trainingsmesser mehr notwendig sind?

Absolut nein! Jede Form von Trainingsmesser hat seinen Platz im Training. Es serhält sich genauso wie im Vergleich zwischen sog. Rotwaffen (Plastikreplikas) und FX-Munition. Beide haben ihren Platz im Training.

 

Häufige Fragen

 

Muss das Shocknife die Haut berühren um eine Wirkung auf die Nerven zu erreichen?

Nein. Normlerweise empfehlen wir in normaler Uniform zu trainieren. Das Shocknife durchdringt normale Kleidung. Die Kleidung bildet einen größeren Zwischenraum zwischen Haut und Messer, damit wird der Effekt des Stromschlages verstärkt. Dies ermöglicht das Training in Verbindung mit z.B. FX-Munition.

 

Häufige Fragen

 

Warum wurde das Messer so konstruiert, das es Funken schlägt und Geräusche elektrischer Ladungen von sich gibt?

Dies ist gewollt, um akuten Stress beim Angegriffenen zu provozieren. Ein Beispiel: wir ließen mehrere Polizeischüler ein Szenario durchlaufen, in dem ein männlicher Suizidant seine eigene Kehle durchschneiden wollte. Dabei wurde in der Vergangenheit ein Gummimesser verwendet.

Die Polizeischüler gingen in der Regel zu nah an den Suizidenten ohne auch nur Ihre Waffe zu ziehen. Das exakt gleiche Szenario wurde mit dem SK-1 wiederholt. Wenn der Suizident jetzt das Shocknife aktivierte konnten wir realistischen Stress und Überlebensreaktion der Polizeischüler beobachten. Sie vergrößerten sofort die Distanz und zogen sofort Ihre Waffen. Die angeborene Furcht vor Schmerz (Elektroshock) simuliert die Angst vor dem Schnitt/Stich.

 

Häufige Fragen

 

Warum wurde die Einstellschraube für die Stärke des Stromschlages so gestaltet, dass sie nur mit dem Shock-Einstell-Werkzeug einstellbar ist?

Sie wurde so gestaltet um dem Instruktor die komplette Kontrolle zu gewährleisten. Der Instruktor kann die Höhe des Stromschlages für das in diesem Moment durchgeführte Training justieren. Dies ermöglicht es dem Instruktor das Shocknife so einzustellen, das es im Einzelfall dem Trainingsteilnehmer individuell die größten Vorteile bringt.

Am wichtigsten ist es jedoch dem Angreifer die Möglichkeit zu nehmen den Trainingsteilnehmer, ohne Erlaubnis des Instruktors, einem höheren Elektroshock auszusetzen.

 

Häufige Fragen

 

Wie beeinflusst Schweiss das Shocknife?

Die Shocknife Klinge ist so gefertigt, dass sie funktioniert, obwohl die Haut mit Schweiß benetzt ist. Ist das Shocknife mit Schweiß bedeckt, drücken Sie einfach den Einschatlknopf. Sie werden feststellen dass die elektrischen Entladungen den Sweiss angreifen und dieser sich ziemlich zügig auflöst.

 

Häufige Fragen

 

Wie sicher ist das Training mit dem Shocknife?

Um zu verstehen wie sicher das SK-1 ist ist ein Vergleich mit dem Taser angebracht. In seiner extremsten Einstellung kann das Shocknife 7500 Volt abgeben. Dies entspricht ca. 15% des Tasers.
Wie allgemein bekannt ist, ist die höhe der Ampere für die Gefährlichkeit eines Stromschlages ausschlaggebend. Das Shocknife gibt nur 0.00075 Ampere in seiner höchsten Einstellung ab. Dies entspricht nur ein viertel der Ampere eines Tasers.
Der Zwischenraum zwichen den 2 Elektroden bestimmt den vom Stromschlag betroffenen Bereich des Körpers. Der Zwischenraum zwischen den Elektroden beim Shocknife beträgt ca. 3,2 mm. Nachdem die Elektrizität immer den Weg des geringsten Widerstandes geht, ist ein Vordringen des Stromschlages in Herz und andere Organe nicht möglich.
Wie mit jeder Form der Elektrizität ist es auch mit dem Shocknife möglich das, wenn die gleiche Hautstelle längere Zeit berührt wird, eine Verbrennung hervorzurufen. Bei bestimmungsgemäßem und richtigem Einsatz des SK-1 kann dies jedoch zuverlässig vermieden werden. Im dynamischen Training entspricht die Zeit einer Berührung (Schnitt) meistens weniger als eine Sekunde.
Durch die Bewegung von Angreifer und Verteidiger ist eine Berührung an der gleichen Stelle sehr unwahrscheinlich. Jeder reagiert unterschiedlich auf die Stimulation mit einem elektrischen Schock. Es ist möglich das einige ein mildes Brennen der Haut wahrnehmen. Allen Trainingsteilnehmern sollte jedoch die Möglichkeit gegeben werden freiwillig am Training mit dem Shocknife teilzunehmen.
Der Verfasser dieses Textes berührte mit dem Shocknife, auf die höchsten Stufe eingestellt, exakt die gleiche Stelle seines Körpers ca. 50 mal für eine Sekunde. Das Erbegnis war ein roter Strich, vergleichbar mit einem Sonnenbrand, der nach drei Tagen komplett verschwunden war.
Das Shocknife wurde bis jetzt über 1000 mal in verschiedenen Tests und Erprobungen eingesetzt. És keine Berichte über permanente Verletzungen.

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